logos

das wort ist mein führer und das wort verführt mich,
das wort ist mein schöpfer und das wort erschöpft mich,
das wort ist gewaltig und es tut mir gewalt an,
das wort nimmt manchmal deine gestalt an.

das wort ist mein segen und das wort versengt mich,
das wort bewegt und beengt mich,
das wort verschwendet und das wort ist meine spende,
es ist mein anfang und auch mein ende.

lassen

dir deinen kopf
und deine träume
und wenn es sein muss
auch dich gehen

lassen

mich fallen
wenn alles zu schwer wird
in deinen armen
und dich niemals
im stich

lassen

alles laufen
so wie es laufen muss
und am ende
alles hinter mir

ohne worte

früher bin ich in den worten
aus dem lebem geschieden,
heute lebe ich geschieden
von den worten.

welches leben
ist am ende
abgeschiedener?

spurensuche

ich traumwanke
in verwaistem heute
folge deinen spuren
vorbei an luftschlossruinen
und leeren hoffnungsbauten
zurück zum geburtshaus
unserer liebe

dort steht
immer noch
dein baum
mit meinem
eingeritzten herz

seine wurzeln
reichen tief

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